Erläuterungen

Sportsponsoring eignet sich hervorragend zum Imagetransfer für Firmen und Institutionen. Daher nimmt Sportsponsoring auch einen wesentlichen Teil im heiss umkämpften Markt um Sponsorgelder ein. Die meisten grösseren Firmen engagieren sich in irgend einer Form im Sport und vermarkten Ihr Engagement auch entsprechend. Wir möchten Sie daher mit unserem Webauftritt auf eine interessante Möglichkeit Ihres Imagetransfers aufmerksam machen!

SPORT-SPONSORING: PLÖTZLICH KENNT SIE JEDER       Der Sommer wird wieder ein Sport-Sommer mit  Großereignissen  wie der Tour de France. Für den Fernsehzuschauer bedeutet das, dass er mit Werbeimpulsen regelrecht bombardiert wird. Die Beobachter von IFM Medienanalysen in Karlsruhe haben schon für einen ganz normalen „Wintersport-Fernseh-Sonntag“ im ZDF genau 13.931 Logos gezählt, die irgendwo auf dem Bildschirm zu sehen waren.   „Sponsoring soll dazu beitragen, Unternehmen und Marken bekannter zu machen“, schreibt Max Bücker in der Zeitschrift Absatzwirtschaft (6/2004). Es verfolgt aber noch weitere Ziele:      – Imagetransfer   – Vernetzung   – Absatzsteigerung     Nicht nur das Fernsehen ist wichtiges Kommunikationsmedium. Honda erzählt in großen Tageszeitungen mit ganzseitigen Anzeigen von seinem 40-jährigen Formel 1-Engagement. AOL, AWD und Allianz unterstützen ganze Fußball-Stadien in Hamburg, Hannover und München.   Es müssen nicht immer nur die großen Unternehmen und die großen Sportveranstaltungen sein, die im Rahmen eines Sponsoring zusammen finden. Regional tätige Unternehmen sollten ihr Sponsoring auf ihre Region ausrichten. Das hilft bei der emotionalen Verankerung in der Zielgruppe. Nach Meinung von Reinhard Grohs, Udo Wagner und Sabine Vsetecka in der Zeitschrift sbr (April 2004) ist folgendes in jedem Fall wichtig:      – Konzentration auf solche Sponsoring-Aktivitäten, wo es eine enge Verbindung     zwischen Zielgruppe und Veranstaltung gibt; zum Beispiel zwischen Fan und     Verein.    – Schmieden einer engen Verbindung zwischen Veranstaltung und Sponsor; es muss     klar kommuniziert werden, wer die Veranstaltung aus welchen Gründen unterstützt.  – Sicherstellen, dass die angestrebte Kontaktzahl erreicht wird, etwa durch die     Anzahl der Besucher auf einer Veranstaltung.    Das sind auch Kriterien, nach denen ein Sponsor sein Engagement auswählen sollte. Darüber hinaus muss ein  Abgleich der Sportart mit den Markenwerten oder dem Unternehmensimage erfolgen. Beispiel Opel: Vor einigen Jahren hat das Unternehmen sehr viel Geld in Fußball und in Tennis investiert. Mit einer Neuausrichtung der Marke wurde auch das Sponsoring verändert – nicht zuletzt um gleichzeitig Kosten zu sparen.   Opels Markenwerte wie Flexibilität, Kreativität, Vielseitigkeit, Dynamik und Erreichbarkeit werden jetzt über Motorsport, Triathlon und Basketball transportiert.    Sportmanagement-Professor Michael Dinkel aus Heidelberg sieht noch viele Defizite, wie Unternehmen ihren  Sponsoring-Auftritt gestalten. Allzu häufig werden Werbeflächen im Sport einfach mit den bekannten Print- oder Plakat-Motiven belegt. Statt dessen sollte man differenzieren:      – Logo oder Claim auf dem Segel,   – Markenbotschaften auf Plakaten,   – Integration eines Events, von Hospitality-Veranstaltungen oder Informations-     Plattformen innerhalb des konkreten Ereignisses.     Außerdem muss das Sponsoring in alle anderen Marketing-Aktivitäten wie die klassische Werbung oder Public Relations eingebunden werden. Diese begleiten das Sponsoring im Vorfeld, aber auch in der Nachbereitung.   Wer das Sponsoring-Handwerk beherrscht, kann sehr viel dazu beitragen, um seinen Bekanntheitsgrad und sein Image zu fördern.

Jeder Mensch wird heute mit Sport konfrontiert, ob aktiv oder passiv – Sport ist allgegenwärtig. Diese Allgegenwärtigkeit ist Voraussetzung für die Unternehmen, deshalb können Verbraucher und gewünschte Zielgruppen über den Sport und Sportveranstaltungen angesprochen werden. Sport ist also ein Kommunikationserlebnis geworden, welches sich nahezu optimal für die Werbung nutzen lässt und damit den Gesamterfolg eines Unternehmens positiv beeinflusst. Historische Entwicklung des Sponsorings Im alltäglichen Leben, bei Sport- und/oder Kulturveranstaltungen oder gar im sozialen und ökologischen Bereich werden wir auf Produkte, Dienstleistungen oder auf Images von Unternehmen aufmerksam gemacht. „Diese Konfrontation ist keineswegs zufällig, sondern das Ergebnis von Überlegungen, die darauf abzielen, primär Ereignisse, die im Brennpunkt öffentliches Interesses stehen und folglich auch Resonanz in den Massenmedien finden, in die Kommunikationsarbeit von Unternehmen einzubeziehen.“. Gezielt wird ein Engagement genutzt, um Botschaften der Unternehmung einer Gesellschaft oder Personen zugänglich zu machen, was weitgehend akzeptiert bzw. toleriert wird. In der Gesellschaft hat sich ein kontroverses Bild von Sponsoring entwickelt. Jegliche Form von Förderung und Unterstützung werden sofort mit Sponsoring in Verbindung gebracht. Aus dem historischen Mäzenatentum haben sich weitere Formen wie Spendenwesen, Stiftungen, bis hin zum heutigen Begriff des Sponsoring abgeleitet. Mäzenatentum ist abgeleitet von dem römischen Förderer von Kunst und Kultur Gaius Clinius Maecenas ( 70-8 v.Chr. ). Der Mann, welcher einflussreicher Berater von Kaiser Augustus war, gilt als reiner Förderer. So spricht man im Zusammenhang mit Mäzenatentum heute auch von altruistischer, selbstloser Zielverfolgung. Der Mäzene hält sich im Hintergrund, der werbliche Charakter fehlt. Beim Spendenwesen, letztendlich gefördert durch den vorteiligen Aspekt bei der Unternehmensbesteuerung, wird jedoch die Einmaligkeit herausgestellt, während beim Stiftungswesen ein konzeptioneller Förderungsgedanke zugrunde liegt.


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